2. Tag der Arzneimitteltherapiesicherheit

Die Caritas Sozialstationen Ruhr luden im November 2017 zum 2. Tag der Arzneimitteltherapiesicherheit. Die Fachvorträge sensibilisierten zu einem bedeutendenm Thema: Die Einführung von Konzepten zur Arzneimitteltherapiesicherheit steigert nicht nur nachhaltig die Lebensqualität der Patienten, sondern erspart den Kassen deutschlandweit Kosten in Milliardenhöhe - u. a. durch die Vermeidung von arzneimittelbedingten Krankenhausaufenthalten, können zwischen 0,82 und 1,30 Milliarden Euro eingespart werden.

Der von den Caritas Sozialstationen Ruhr gGmbH (CSR) veranstaltete Tag findet jährlich im Rahmen des Projekt cariSave statt. Er stellte in den Räumlichkeiten der AOK Rheinland/Hamburg die Sensibilisierung und die Kommunikation zwischen den an der Medikation beteiligten Berufsgruppen in den Mittelpunkt. Nahezu 80 Anmeldungen aus fast allen beteiligten Berufsgruppen bestätigen die Brisanz des Themas. Die Vorträge zum Thema Schnittstellenkommu-nikation und der sicheren Arzneimitteltherapie im höheren Lebensalter führten zu einem gemeinsamen fachlichen Diskurs und der Vernetzung innerhalb der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In weiteren Beiträgen wurden Lösungsansätze zur Umsetzung der AMTS vorgestellt. Der mediTimer überzeugt dabei als alternativer und sicherer Lösungsansatz für die stationäre Altenhilfe. Zum anderen präsentierte Manuela Queckenberg ihren „aporello“ als bedeutendes und wegweisendes Nachschlagewerk für den Pflegealltag.

Im abschließenden Vortrag stellte Marco Wittebrock, Geschäftsführer und Fachbereichsleiter der Caritas Sozialstationen Ruhr gGmbH das Weiterbildungskonzept für den Arzneimittelbeauftragten vor, welche ab April 2018 über den Fort- und Weiterbildungskatalog des Caritasverbandes für das Bistum Essen e.V. angeboten wird.

Bildunterschrift:
Gerlint Frisch, Moderatorin des 2. Tags der Arzneimitteltherapiesicherheit
© CSR


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